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Das Tandem in der Führung


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Wenn du führst, wirst du auch (mit-)entscheiden müssen. Doch wenn sich Situationen laufend verändern und sich Konsequenzen kaum abschätzen lassen, ist das nicht einfach. Wie bildest du dir trotzdem eine Meinung?

Von Martin Buerki; Mai 2020

Sobald du mit Führungsaufgaben betraut wirst, stehst du in einem nicht abreissen wollenden Strom an grösseren und kleineren, wichtigen und nebensächlichen Entscheidungen. Für die mit einer Entscheidung verbundenen Personen sind diese Entscheidungen immer wichtig und dringend und sollten von dir unbedingt gefällt werden, weil sonst dieses oder jenes passiere oder womöglich verunmöglicht würde.

Gerade diese Anspruchshaltung gegenüber Führenden macht vielen diese Aufgabe madig: Fast immer fühlt sich jemand benachteiligt, stets scheint man zu spät zu sein oder ist latent unsicher, ob man möglicherweise ein wichtiges Detail übersehen habe. Auf die Dauer gesehen, kann einem eine solche Situation keine Freude bereiten. Also wie weiter?

Die meisten wenden sich einer Vertrauensperson zu. Das kann eine Kollegin sein, ein langjähriger Mitarbeiter, eine Freundin im Yoga oder ehemalige Studienkollegen. Nicht selten sind es auch Lebenspartner*innen, die sich das, was Führende beschäftigt, anhören und aus ihrer Sicht kommentieren. Vermutlich hast auch du solche Vertrauenspersonen. Für deine Psychohygiene sind sie zwar enorm wichtig, doch kannst du sie nur bedingt belasten:

  • Personen, mit denen du eine gemeinsame, oft freundschaftliche Vergangenheit teilst, kannst du nicht laufend aufsuchen, sonst fühlen sie sich ausgenützt.
  • Mit Personen, die im gleichen Unternehmen arbeiten, kannst du nicht einfach alle Informationen teilen. Das macht es schwierig für dich, neue Perspektiven zu gewinnen.
  • Der Austausch in einem «stammtisch-ähnlichen» Umfeld birgt das Risiko von Indiskretionen. Du musst also auch hier vorsichtig sein.

Deswegen hast du trotz Vertrauenspersonen nicht immer den Austausch, den du eigentlich bräuchtest, um dir für einen anstehenden Entscheid eine Meinung zu bilden. Ich schlage dir vor, dass du einen anderen Weg einschlägst: Finde Tandempartner in einem professionellen Kontext.

Sie unterscheiden sich von den obengenannten Personen und Beziehungen dahingehend, dass der Austausch im Zentrum steht und für beide gleichberechtigt genutzt werden kann. Darüber besteht Einigkeit. Niemand muss dem anderen einen Gefallen machen oder einen solchen einlösen. Damit ist das Risiko einer emotionalen Disbalance oder einer Gefährdung der Beziehung sehr minimal.

Tandempartner können, müssen jedoch nicht, aus der gleichen Industrie stammen. Oft ist es eine enorme Bereicherung, wenn man auf einen neuen Erfahrungsschatz zugreifen kann. Und die oben beschriebene Situation, in der sich Führende oft wiederfinden, lässt sich eh nicht auf eine Industrie oder ein Unternehmen begrenzen. Damit musst du auch nicht als Bittsteller auftreten, denn dein Gegenüber macht dir nicht bloss einen Gefallen, sondern erlebt seinen Alltag vermutlich ähnlich wie du.

"Tandempartner verstehen den Wert des Austausches für die Entwicklung einer eigenen Meinung oder Perspektive"

Sie verstehen, dass sie das Heft stets in den eigenen Händen behalten. Insofern spielen vermeintliche Unterschiede auch keine Rolle: Führungserfahrung, nationale oder internationale Tätigkeiten, Grösse der Unternehmen, Anzahl geführter Mitarbeitenden, hierarchische Position, etc.

Vermutlich fragst du dich nun, wo du solche Tandempartner findest? In welchen Netzwerken solltest du dich bewegen? In diesem Fall schlage ich vor, dass du dich zuerst fragst, ob du wirklich einen Tandempartner suchst oder nicht eher einen Mentor, um deine Karriere zu beschleunigen (was durchaus legitim wäre). Diese Frage scheint mir wichtig. Denn während Tandempartner deine Perspektive für wichtige unternehmerische Entscheidungen erweitern (und deine Selbstreflektion fördern), zeigen dir Mentoren eher Tipps und Tricks oder bewahren dich vor Stolperdrähten, sodass du möglichst rasch und schadlos weiterkommst (und deine Adaptionsfähigkeit stärkst). Die Unterscheidung dieser beiden Rollen ist wichtig, damit du die jeweils richtigen Gespräche mit den jeweils passenden Menschen führst. Und Enttäuschungen vermeidest. Mach dir nun eine Liste mit vier Spalten. In die erste trägst du mögliche Tandempartner ein und in die dritte die Namen möglicher Mentoren. In die jeweils freien Spalten schreibst du, wo du diese Personen treffen und ansprechen könntest. Ich schlage dir zudem vor, dass du dein Motiv vorher etwas ausformulierst und dich vorbereitest. Denn dein Gegenüber wird sich genau überlegen, ob er sich auf dich einlassen soll.

Wenn dir dieser Weg nicht zusagt, musst du deswegen nicht auf einen Tandempartner verzichten. Du kannst eine andere, moderne und neuartige Möglichkeit nützen: Mit altize gewinnst du Zugang zu einer breit diversifizierten online Community an Führenden. Sie alle sind ausschliesslich aus ein- und demselben Grund dort: Sich mit anderen Führenden austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig weiterhelfen. Hier findest du deine Tandempartner. Zwar ist der Austausch aus mehreren Gründen anonym, jedoch werden keine Coaches, Berater, Gurus oder selbsternannte Experten in der Community aufgenommen. Einfach deshalb, damit du darauf vertrauen kannst, dass ein relevanter Peer mit einem ebenso relevanten Erfahrungsschatz antworten wird.

Altize liefert dir Peer Advice on the spot. Die Zeit für einen Beziehungsaufbau entfällt, die Antwortzeiten sind kurz und du erkennst im Austausch rasch, was du schon gut kannst und was du möglicherweise noch lernen oder stärken solltest. Damit wächst du in deiner Führungsrolle und vor allem musst du dich den anstehenden Entscheidungen nicht mehr alleine stellen. Auf altize finden sich bestimmt die passenden Peers für einen zielführenden Austausch, für eine eigene Meinung. Rund um die Welt. Rund um die Uhr.

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